Microsoft 365: Was Backup und Aufbewahrung jeweils leisten
Ein Cloud-Dienst kann verfügbar sein, während wichtige Inhalte fehlen. Entscheidend ist, welche Daten Sie zu welchem Zeitpunkt wiederherstellen können.
Artikel lesenBackup & Wiederherstellung
DTNK plant Datensicherung für Server, Cloud-Daten und Endgeräte. Sicherungsintervalle, getrennte Kopien und Wiederherstellung werden auf die Anforderungen Ihres Betriebs abgestimmt.
Vorhaben besprechenEine versehentlich gelöschte Datei, ein defektes System und ein Sicherheitsvorfall stellen unterschiedliche Anforderungen an die Wiederherstellung. Wichtig ist, welche Daten benötigt werden, wie aktuell sie sein müssen und welche Anwendungen zuerst wieder verfügbar sein sollen.
Wir klären diese Fragen vor der Auswahl einer Backup-Lösung. Eine erfolgreiche Sicherungsmeldung allein zeigt noch nicht, ob der geplante Wiederanlauf funktioniert. Das BSI empfiehlt, Wiederherstellungspläne praktisch zu erproben, um Schwierigkeiten vor einem Notfall zu erkennen; siehe die Empfehlung zum Datensicherungskonzept. Genau deshalb beziehen wir Tests und dokumentierte Abläufe ein.
Aufbewahrung legt fest, welche Sicherungsstände wie lange verfügbar bleiben sollen. Das Sicherungsintervall bestimmt, wie weit ein wiederherstellbarer Stand im Fehlerfall zurückliegen kann. Wir stimmen beides mit Ihnen ab und berücksichtigen dabei Datenmenge, Änderungsrate und Betriebsabläufe. Getrennte Kopien benötigen auch eine passende Zugriffskonfiguration, damit ein Vorfall nicht alle Kopien gleichermaßen erreicht.
Wir beginnen mit einer Übersicht der zu sichernden Daten und Systeme. Danach bestimmen wir gemeinsam die Prioritäten für einen Wiederanlauf und planen die Sicherung. Die Einrichtung umfasst die vereinbarten Datenquellen, Speicherziele und Schutzmaßnahmen.
Ein Wiederherstellungstest prüft einen abgestimmten Fall: zum Beispiel eine Datei oder ein definiertes System. Die Ergebnisse zeigen, ob Daten, Berechtigungen und der Ablauf zusammenpassen. Erkenntnisse werden dokumentiert und können Anpassungen am Konzept auslösen. Im laufenden Betrieb müssen fehlgeschlagene Sicherungen erkannt und bearbeitet werden. Umfang, Verantwortlichkeiten und Prüfintervalle richten sich nach Ihrer Vereinbarung. Ein Test ist ein nachvollziehbarer Befund, keine pauschale Zusage für jedes Schadensszenario.
Für die Entscheidung müssen enthaltene Wiederherstellungsfunktionen und eigene Anforderungen verglichen werden. Unser Artikel zu Microsoft 365 und Aufbewahrung erklärt die Unterschiede.
RPO beschreibt das Ziel für tolerierbaren Datenverlust, RTO das Ziel für die Wiederanlaufzeit. Beide werden für die konkrete Umgebung festgelegt und technisch geprüft.
Hilfreich sind Sicherungsplan, letzte Ergebnisse und dokumentierte Tests. Backup-Konzept besprechen: Wir ordnen ein, was bereits abgedeckt ist und welche Fragen offenbleiben.
Beispiel: höchstens 4 Stunden Datenverlust, Wiederanlauf innerhalb von 2 Stunden. Das sind Planungsziele, keine Leistungszusage.
Ein Cloud-Dienst kann verfügbar sein, während wichtige Inhalte fehlen. Entscheidend ist, welche Daten Sie zu welchem Zeitpunkt wiederherstellen können.
Artikel lesenEine vorhandene Sicherung ist der Anfang. Mit klaren Wiederanlaufzielen und einem praktischen Test prüfen Sie, ob der Betrieb im vorgesehenen Zeitrahmen weiterarbeiten kann.
Artikel lesenBesprechen wir Ihre Ausgangslage und den nächsten sinnvollen Schritt.